Futter für Melanochromis-Arten

Im Gegensatz zu anderen Mbunas gibt es bei den Melanochromis-Arten sogar solche, die sich auf die Jagd von Jungfischen als Futter eingestellt haben. Mel. chipokae sei als Beispiel genannt. Wichtig ist es, dieser Tatsache insofern gerecht zu werden, als das Futterangebot möglichst abwechslungsreich sein sollte. Die größte Gefahr ist ohnehin die Überfütterung der Mbunas, die in jedem Fall vermieden werden sollte.

Eine gute Basis stellen die zahlreichen im Handel angebotenen Flockenfutter dar, die speziell auf pflanzenfressende (herbivore) Fische abgestimmt sind. Um den Ansprüchen der Aufwuchsfresser (limnivore) und allesfressenden (omnivore) Vertretern der Gattung gerecht zu werden, empfielt es sich 1x bis 2x in der Woche Wasserflöhe, Cyclops oder Artemia zu geben. Geeignet sind diese als Lebend- oder als Frostfutter.

Gurke oder Paprika kann überbrüht ebenfalls ins Aquarium gegeben werden und wird in der Regel gut angenommen. Man darf aber nicht vergessen, die Futterreste rechtzeitig wieder aus dem Aquarium zu entfernen.

Überhaupt nicht geeignet als Futter für Malawicichliden sind rote Mückenlarven und Tubifexwürmer.

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